Ausleitverfahren
"Was die Nieren nicht ausscheiden,
scheidet der Darm aus.
Was der Darm nicht ausscheidet,
scheidet die Haut aus.
Und was die Haut nicht ausscheidet,
bringt uns um."
(Sprichwort der chinesische Medizin)
Ein grundsätzliches Anliegen der naturheilkundigen Therapie ist die Aktivierung der Selbstheilungskräfte (Salutogenese).
Ausleitungsverfahren aktivieren die Selbstheilung, in dem sie die Körpereigenen Entgiftungssysteme von Leber, Nieren, Haut und Darm anregen. Durch die Unterstützung und Verbesserung der Funktionen dieser Entgiftungsorgane werden Blockaden gelöst und damit Heilung möglich gemacht.
Wirkung der Ausleitungsverfahren:
- Entgiftung
- Entschlackung des Stoffwechsels
- Reinigen von Blut und Lymphe
- Schmerzlinderung
- Ausbalanciren der Meridiane - dadurch steigen die Selbstheilungskräfte des Körpers
Warum manchmal weder die Schulmedizin noch die Psychologie helfen kann...
Allergien, Hautausschläge, Kopfweh, Müdigkeit, Blähungen, Muskelschmerzen, Depressionen, Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörungen, und kein organischer Befund?
Lesen Sie hier, was außer der psychischen Komponente sonst noch beteiligt sein kann...
Seuchen unserer Zeit?
Jeder weiß es: Die Zahl der unspezifischen und chronischen Erkrankungen nimmt in unserer zivilisierten Welt immer mehr zu. Bekannt ist auch die Tatsache, dass die Schulmedizin bei den meisten solchen Erkrankungen ziemlich ratlos dasteht. Meistens bleibt es bei gut gemeinten Ratschlägen und allenfalls der Überweisung an einen Seelen-Klempner. Letzterer kann aber oftmals auch nicht helfen, es sei denn, er weiß Bescheid über das Grundsystem nach Pischinger...
Das Grundsystem nach Pischinger
via Hans-Peter Zimmermann (www.hpz.com )
Bis zum Jahr 1953 gab es in der Medizin nur die "spezifische Organpathologie". Dann beschrieb der Wiener Arzt Alfred Pischinger erstmals ein "System des Unspezifischen", heute allgemein bekannt als "Grundregulationssystem nach Pischinger".
Hier erst einmal eine Skizze:

(Abbildung: Der Stoffwechsel im weichen Bindegewebe oder das sogenannte Grundregulationssystem nach Pischinger)
Es wird angenommen, dass bei einem völlig gesunden Pischingerschen Grundsystem die Versorgung der Organzellen reibungslos funktioniert. Sämtliche Schlacken werden über das Blut und die Lymphe abtransportiert. Die nervale Versorgung der Organzellen über die Endverzweigungen des vegetativen Nervensystems (siehe Skizze) funktioniert einwandfrei.
Jetzt kommt der Auftritt der Toxine unserer Zivilisation. Toxine sind Gifte wie z.B. Bakterienreste, Schwermetalle (Quecksilber, Blei, Palladium), Wohngifte wie Formaldehyd, Reste von Antibiotika und vieles mehr.
Damit sie den Organzellen nicht schaden, werden sie im Pischingerschen Grundsystem (PGS) zwischengelagert. Das hat aber seine Grenzen! Wenn das PGS mit Toxinen überfüllt ist, kann es nicht mehr auf äußere Reize reagieren. Es kann die Organzelle nicht mehr ernähren, die Zufuhr von Nährstoffen und die Abfuhr von Schlacken sind gestört.
Dass so ein Mensch unter allen möglichen unspezifischen Symptomen leidet (Allergien, Müdigkeit, Kopfweh, Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen), dürfte auch einem Nicht-Mediziner einleuchten.
Eine Erklärung des Grundsystems für Mediziner folgt im Anhang.
Was bedeutet das für den Patienten?
Wenn das Fass überläuft, dann schaltet das Immunsystem sein Notprogramm ein, und das bedeutet generelle Abwehr. Jeder Input wird als Feind deklariert und bekämpft. Das offene System Mensch kann Reize und Belastungen nicht mehr ausregulieren und geht deshalb zum offenen Kampf über. So gesehen macht diese Verhaltensweise auch Sinn. Denn normalerweise macht unser auf Ökonomie ausgelegter Organismus nichts Sinnloses.
Kann man das messen?
Kann man mit modernen Messmethoden feststellen, ob das Grundsystem gesund ist? Ja, man kann. Allerdings nicht mit herkömmlichen, schulmedizinischen Techniken. Denn wie man aus obiger Skizze unschwer erkennen kann, sind die Probleme weder im Blut noch in der Lymphe noch in den Organen feststellbar, sondern eben dazwischen, genauer gesagt, im weichen Bindegewebe (Interstitium).
Wie man weiß, sind im Gewebswasser auch energetische Informationen in Form von sogenannten Clustern gespeichert. Diese Informationen können durch Schwingungen von außen beeinflusst werden, z.B. indem die Testperson eine homöopathische Testampulle in die Hand nimmt. Das vegetative Nervensystem reagiert auf diese Informationen unter anderem in Form von Hautwiderstandsschwankungen, und diese können wiederum mit geeigneten Biofeedbackgeräten abgegriffen werden.
Anhang (Erklärung des Pischingerschen Grundsystems für Mediziner)
Grundregulationssystem = Bezeichnung für ein erstmals 1953 von A. Pischinger als "System des Unspezifischen" im Gegensatz zur "spezifischen" Organpathologie beschriebenes System, welches anatomisch aus der Funktionseinheit der Zellen des lockeren Bindegewebes, der Kapillaren, der peripheren Nerven und der Interzellulärsubstanz (Grundsubstanz) besteht. Bildet die Transitstrecke zwischen Kapillaren und Parenchymzellen und beeinflusst die Stoffwechselvorgänge, insbesondere die peripher-autonomen Grundfunktionen wie Elektrolythaushalt, Säure-Basen-Haushalt usw. Aufgrund der gesamtorganismischen Funktionsorientierung des Modells, seiner humoralpathologischen Dimension und seines deutlichen Bezugs zum Prozess der Entzündung wurde das Grundsystem schon bald zum Erklärungsmodell einer Vielzahl komplementärer Heilverfahren. (Quelle: Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde)